Halloween und Herbstferien!
annsophie | 09 November, 2009 00:16
Hallo!
Es ist jetzt schon eine Woche her seit dem ich Herbstferien hatte. Und irgendwie war meine erste Schulwoche nach den Ferien so angstrengend, dass ich am liebsten gleich wieder Ferien haben moechte.
Aber erstmal erzaehle ich jetzt von meiner Herbstferienwoche, was ich so gemacht habe.
An zwei Tagen hatte ich Set-Building fuer das Musical, in dem ich mitspiele. Und jeden Tag habe ich irgendetwas lustiges gemacht. Ich war mit meinen Freunden im Kino, habe sonst ziemlich viele Filme bei verschieden Freunden geguckt. Natuerlich habe ich die Zeit auch genutzt um shoppen zu gehen. Mal ueberlegen, ach, Hausaufgaben hatte ich auch auf ueber die Ferien. Die habe ich mit sehr viel Muehe erledigt bekommen, weil ich eigentlich ueberhaupt keine Lust auf die hatte.
Nun zu Halloween. ICh habe mir das schon ein bisschen verrueckter vorgestellt, aber ich glaube, dass ich einfach ein bisschen mehr erwartet habe. Es war auf jeden Fall lustig.
An dem Halloween-Samstag habe ich mich nachmittags mit meiner Jugendgruppe getroffen und wir sind dann gemeinsam rumgelaufen, um Essen zu sammeln, dass in aermer Laender geschickt wird.
Ich habe mir ein Halloweenkostuem geholt, ein kleiner Teufel, aber ich hatte es nicht wirklich lange an. Wir hatten dafuer auch ueberhaupt nicht so lange Zeit, da wir nach dem Sammeln direkt zu einem Konzert gefahren sind.(VOTA-Konzert)
Was ich vergessen habe, ein kleines bisschen zeit hatten wir und in dieser zeit sind wir kurz auf die kleine Halloweenpartz von unsere Kirche gegangen. Zuerst ist man durch ein Zelt gegangen, wo die Arche Noah nachgemacht wurde und man sollte darueber nachdenken, was geschah. Danach ging man von Auto zu Auto und konnte Suessigkeiten sammeln. Jedes Auto war irgendwie verkleidet. Das sah richtig cool aus.
Das VOTA-Konzert war ganz in Ordnung. Ich kannte die Band nicht, also war ich Neueinsteiger und die ganzen Leute, die da waren haben nur zu gehoert und ueberhaupt nicht geklatscht oder richtig mitgesungen und spass gehabt. Die Stimmung war einfach etwas komisch.
Danach hatten wir ein Lock-in in der Kirche. Auf Deutsch, ein Halloween-Uebernachtungsparty. Wir haben Pumpkin Pie gemacht, war richtig lecker und Chicken Nuggets gegessen, mit denen wir zwei Spiele gespielt haben. Dann haben wir noch Kuerbisse ausgehoelt. Ich habe einen erwischt, wo Matche drinne war. Richtig lecker.
Ansonsten haben wir noch vier Filme geguckt und ziemlich wenig schlaf bekommen.
Am Sonntagmorgen mussten wir dann gehen 8 Uhr aufstehen, da Sonntagsschule anstand und es ein bisschen komisch gekommen waere, wenn wir auf dem Boden liegen und schlafen. Natuerlich waren wir alle total muede. Bei der Sonntagsschule konnten wir uns noch wach halten, aber dann im Gottesdienst ist unser Jugendleiter eingeschlafen. Wir haben ihn davon abgehalten zu schnarchen.
Das erste, was ich dann gemacht habe als ich zu Hause war, war ein Nickerchen zu machen. Selbst danach war ich noch muede, aber ich fuellte mich auf jeden Fall besser.
Diese Woche sass ich immer bis 23 Uhr an meinen Hausaufgaben, dass heisst ich bin total fertig und habe mich richtig auf das Wochenende gefreut. Ich hoffe, dass die naechsten wochen besser werden. Allerdings weiss ich schon, dass ich richtig viel zu tun haben werde, Basketball und Musical proben.
P.S.: Es fuellt sich richtig komisch an einen Tag auszumachen, an dem ich zurueckfliegen muss.
Ich kann es nicht glauben, dass ich schon so lange hier bin!
annsophie | 28 Oktober, 2009 17:13
Ich habe wieder ein bisschen Zeit um zu schreiben.
Zurzeit habe ich gerade eine Woche Herbstferien und diese werde ich nutzen, um mich auszuruhen und viel mit meinen Freunden und meiner Gastfamilie zu machen. Aber, wie es so ist, muss ich auch ein bisschen Hausaufgaben machen und Erlebnisberichte schreiben, nach denen ich gefragt wurde. Wenn ich ueberlege, was ich noch so alles machen wollte, ist dann meine freie Woche auch schon wieder ausgeplant.
Am Samstag ist Halloween und ich bin mal gespannt wie verrueckt es hier zu gehen wird. Von dem was ich schon so gehoert habe, dass die Amerikaner auch ihre Autos verkleiden, kann es nur richtig lustig werden. Zu dem scheine ich mir auch echt verrueckt Freunde ausgesucht zu haben, doch das macht das Ganze nur noch lustiger. Ich habe so viel spass hier zu sein, dass ich die Zeit gar nicht so wahrnehme. Irgendwann faellt mir dann ploetzlich auf, wie lange es schon her ist, dass ich mich von meiner Familie und meinen Freunden in Deutschland verabschiedet habe und total gespannt auf meine Gastfamilie war.
Im November ist dann Thanksgiving, worauf ich mich sehr freue.
Etwas, was ich hier sehr gelernt habe, ist, dass man ueber seine Fehler lachen sollte. Ich bin jetzt schon ne Weile hier und machen immer noch Fehler, aber es ist nicht so schlimm. Man macht doch Fehler, um daraus zu lernen.
In der Schule laeuft es gut, mein erstes Quartal ist abgeschlossen und ich bin auf das zweite Quartal schon gespannt. Ich habe mich naemlich fuer Basketball angemeldet und ich hoffe, dass ich in die mannschaft komme. Fuer den Herbstsport hat es ja nicht geklappt, da die ganzen try-outs schon vorbei waren, als ich gekommen bin.
Heute werde ich mir mit meinen Freunden einen Film angucken und mich um mein Halloween Kostuem kuemmern. Ich hoffe, dass ich etwas finde.
Was Filme angeht, ich werde sehr viele Filme kennen, wenn ich wieder komme. Wenn wir mal nichts zu tun haben, dann wird halt ein Film geguckt.
Und im Moment ist Guitar Hero auf Wii total in meiner Gastfamilie angesagt. Wir haben es gerade neu und spielen es fast jeden Tag. Ist richtig lustig, weil jeder besser als der andere sein will.
So, was kann ich sonst noch schreiben.
Ach ja, morgen werde ich noch zur Roca Berry Farm gehen und beim Set Building fuers Musical helfen.
Ich glaub, dass war es jetzt erstmal von mir.
Der Alltag in Amerika!
annsophie | 05 Oktober, 2009 04:45
Hallo!
In letzter Zeit war so viel los. Ich bin einfach nicht dazu gekommen hier in meinen Blog zu schreiben. Eigentlich habe ich auch jetzt nicht richtig Zeit, abe ich werde mir die Zeit einfach mal nehmen.
Mein Alltag besteht bis 15 uhr aus Schule und danach habe ich dann Probe fuer das Musical "A Christmas Carol". Wenn ich dann irgendwann zu Hause bin, gibt es Abendessen und danach mache ich meine Hausaufgaben und lerne ein bisschen fuer die test die am naechsten tag anstehen. Das ist etwas, wo man richtig reinkommen muss. Jede Woche schreibe ich wirklich ungefaehr 5 tests und davon 3 immer freitags.
Mittwochsabends und sonntags bin ich in der Kirche. Helfe bei einer Kindergruppe und habe selbst auch Jugendgruppe und Sontagsschule. Samstags ist dann sozusagen mein freier Tag und dann mache ich etwas mit meinen Freunden oder mit meiner Gastfamilie. Auf jeden Fall etwas, was nicht mit Schule zu tun hat.
Unter der Woche komme ich naemlich nicht sehr oft dazu. Meistens mache ich abends etwas mit meiner Gastfamlie (wenn alle zu Hause sind), wie spielen mit meinen gastgeschwistern und gasteltern oder mit ihnen einen film gucken. Dann wenn meine Gastgeschwister im Bett sind, gucke ich dann manchmal mit meinem Gastpapa noch einen Film.
Mit meiner Gastfamlie war ich schon auf einem Konzert, in Lewellen (Im Westen von Nebraska), shoppen (hab ich auch mit meinen freunden gemacht, mit ihnen war ich auch bei football spielen von unserer Schule). Mit meinem Gastpapa hab ich Fahrradtouren gemacht, um die Gegend kennen zu lernen. Auf jeden Fall haben wir schon vieles unternommen.
Homecoming Dance war richtig lustig. Es war ganz interessant, wie die Amerikaner tanzen und es ist auf jeden Fall anders als wir es in Deutschland machen. Auf jeden Fall machte es richtig viel spass mit meinen freunden da zu sein.
Sonntags unternehme ich auch immer lustige Sachen mit der Jugendgruppe.
So ich werde wieder schreiben wenn ich mehr zeit habe.
Die Zeit hier vergeht einfach wie im Flug.
Die Zeit vergeht wie im Flug!
annsophie | 06 September, 2009 22:42
Ich bin jetzt schon drei Wochen hier und es kommt mir gar nicht so lange vor. Wenn ich zurueck blicke, ist es als ob ich gerade erst angekommen bin und der erste Schultag ansteht.
Meine Tage sind immer bis obenhin voll. Ich habe bis drei Uhr Schule und muss dann nach Hause laufen. Der Heimweg ist aber nicht langweilig, da ein Maedchen aus meiner Schule den gleichen Schulweg hat. Wenn ich dann zu Hause bin, mache ich mir selber Mittagessen und danach meine Hausaufgaben. Wenn meine Gastmutter mit meinen Gastgeschwistern nach Hause kommt, bin ich entweder gerade fertig oder sitze noch mindestens 2 stunden laenger dran. Abends nach dem Abendessen schaue ich mir meistens mit meinem Gastvater einen Film an.
So wie es aussieht, werde ich jede Woche mindestens 2 Tests schreiben und noch mehr Quize. Die Lehrer bereiten einen so gut es geht auf die Tests und Quize vor, da die Amerikaner sich wirklich nicht viel Sorgen um ihre Noten machen. Fuer sie ist der Sport und alle sonstigen Aktivitaeten nach der Schule interesanter. Es stimmt auch, dass viele im Unterricht den Kopf auf den Tisch legen und schlafen. Die Hausaufgaben werde auch nicht zusammen verglichen, sondern eingesammelt und benotet. Das macht ungefaehr 30% der Note aus und der Rest besteht aus den Tests. In Chemie setzt sich meine Note nur aus den Test zusammen.
Das beste ist aber, dass man wirklich zu den Lehrern hingehen kann und sie um Hilfe bitten. Die bieten das einem naemlich ganz besonders an, weil sie allen helfen wollen, gute Noten zu bekommen. Klar steckt dahinter immer noch viel selbst Leistung, aber es macht das ganze doch westenlich einfacher.
Morgen ist mein erster Labor Day. Meine Gastfamilie nennt das einen Home stay Day. Mal sehen, was wir machen.
Sonntags werde ich auf jeden Fall immer in die Kirche gehen, doch das macht mir nicht so viel aus. Es ist lustig, weil man da auch andere Jugendliche trifft und es spass macht sich mit denen zu unterhalten.
Es ist nicht nur anders, dass wir Deutschen sagen "Das ist ein langer Weg" und die Amerikaner meinen "Das ist direkt um die Ecke", sondern auch das die Amerikaner ziemlich frueh aufstehen und dafuer schon um 21 Uhr ist Bett gehen.
Naechste Woche ist Homecoming Dance und ich bin gespannt, was mich dort erwartet.
Welcome in Nebraska
annsophie | 17 August, 2009 23:52
Hallo!
Ich bin jetzt schon 3 Tage in Nebraska und es ist gefaellt mir hier sehr gut!
Alle sind total nett, helfen mir so gut sie koennen. Jeden Tag lerne ich neue Leute kennen und die meisten Saetze dich ich gehoert habe, sind: Welcome to Nebraska!, Are you the girl from Germany?, Which school do you go?
Bevor es aber zu meiner Gastfamilie ging, war ich noch 3 Tage in New York mit einer Gruppe von Ayusa. Die Gruppe bestand aus ca. 90 Austauschschueler von Deutschland und 15 aus den Niederlande. Somit waren wir eine der groessten New York Gruppen.
Es loht sich wirklich New York einmal anzusehen. Man staunt echt, wie viel dort los ist und die ganzen Hochhaeuser. Ich liebe New York, auch wegen den Shopping Moeglichkeiten, doch es waere nichts fuer mich, wo ich auf dauer Leben koennte, um ehrlich zu sein.
Am Sonntag haben wir mein Zimmer gestrichen. Sonntags? Ich weiss. In Amerika haben sehr viele Geschaefte auch sonntags geoeffnet, was hier sehr praktisch ist. So ganz spontan sind wir losgefahren, haben die Farben geholt und haben direkt gestrichen. Heute, der Tag danach, ist mein Zimmer schon fertig. Bis auf eine kleine Ecke die wir vergessen haben. Aber auch in dieser Hinsicht sind die Amerikaner ganz locker. Okay, then we will do it an other time.
Und natuerlich waren wir am Sonntag in der Kirche! Normalerweise, so hat meine Gastfamilie mir gesagt, ist die Kirche so voll, dass wenn sie kommen, kein einziger Platz mehr frei ist und sie stehen muessen. Doch an diesem Tag war sie ueberhaupt nicht so voll, da Familienwochenende oder so etwas war. Eigentlich ganz gut fuer mich. Es sind nicht alle gleichzeitig auf mich zugegangen.
Zwischen durch verstehe ich hin und wieder nicht so viel, aber ich glaube zum groessten Teil komme ich doch gut klar. Das einzige was etwas komisch ist, ist die Betonung, weil ich mehr British Englisch spreche.
Uebermorgen muss ich das erste Mal in meine neue Schule, um meine Faecher zu waehlen und die riesengrosse Schule kennen zu lernen. Ich freu mich schon drauf, aber ein bisschen Angst habe ich schon. Doch es ist kein Problem, sondern eine Herausforderung.
Herzlichen Glückwunsch!
annsophie | 12 Mai, 2009 15:20



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